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Aquatische Ökologie

Schwerpunkte der Forschung sind experimentelle Untersuchungen pelagischer Nahrungsnetze in limnischen und marinen Gewässern. Alle globalen biogeochemischen Kreisläufe sind wesentlich durch den Lebenszyklus pelagischer Organismen mitbestimmt; z.B. der Fluss von Kohlenstoff aus der Atmosphäre in Nahrungsnetze durch die Photosynthese des Phytoplanktons.

Aktuelle Forschungsprogramme untersuchen die Effizienz dieses Transfers in Abhängigkeit von der funktionellen Diversität von Phytoplanktongemeinschaften, die durch die unterschiedliche Pigmentausstattung einzelner Phytoplanktonarten mitbestimmt wird. Desweiteren werden zurzeit experimentelle Überprüfungen von theoretischen Nahrungsnetzmodellen in einfach strukturierten marinen Ökosystemen durchgeführt.

Experimentelle Analysen aquatischer Nahrungsnetze können helfen, gut verstandene Erkenntnisse aus Theorie und Laborexperimenten mit Freilandbeobachtungen kausal verknüpfen zu können. Dafür bedarf es der Möglichkeit, im Freiland experimentelle Untersuchungen an einer Vielzahl möglichst verschiedener Gewässer durchführen zu können. Die limnologische Station der LMU in Seeon, mit ihren über 50 Seen in unmittelbarer Nähe und den Möglichkeiten zur Durchführung von großen Freilandexperimenten, bietet dafür in Deutschland einzigartige Möglichkeiten.